Regionales
Übergangsmanagement
Modellhafte Umsetzung eines strategischen Konzepts zur strukturellen Verbesserung der Kooperation der regionalen Akteure im Bereich Übergang Schule – Beruf in zwei Regionen des Bezirks Hamburg-Mitte
Dieses Vorhaben wird aus Mitteln des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und aus dem Europäischen Sozialfonds der Europäischen Union gefördert.
Im Rahmen der Förderinitiative 1 des BMBF-Programms „Perspektive Berufsabschluss“ engagieren sich das Hamburger Institut für Berufliche Bildung (HIBB), die Behörde für Schule und Berufsbildung (BSB), die Behörde für Soziales, Familie, Gesundheit und Verbraucherschutz (BSG) und die Behörde für Wirtschaft und Arbeit (BWA), das Bezirksamt Hamburg-Mitte, die Agentur für Arbeit Hamburg und die regionalen Standorte der Hamburger Arbeitsgemeinschaft nach SGB II (ARGE) zusammen mit der Hamburger Wirtschaft (Kammern, Unternehmensverband Nord) und relevanten Akteuren vor Ort in einem gemeinsamen Vorhaben: Für zwei Regionen des Bezirks Hamburg-Mitte (Elbinseln, Billstedt-Horn) wird ein regionales Übergangsmanagement entwickelt und erprobt, um daraus ein übertragbares Handlungskonzept abzuleiten.
Dabei werden die Entwicklungen und Vorgaben der Schulreform in Hamburg ebenso berücksichtigt und eingearbeitet wie die Belange der Bezirke, insbesondere des Sozialraummanagements und der Jugendhilfe. Das Vorhaben soll im Rahmen der Hamburger Bildungsoffensive und der Reform des Übergangssystems Schule – Beruf einen Beitrag dazu leisten, die Chancen der Jugendlichen auf einen erfolgreichen Übergang in die Arbeitswelt zu erhöhen. Hierzu werden Strukturen und regionale Steuerungsmechanismen weiterentwickelt, die helfen, Akteure und Maßnahmen im Übergangssystem zielgerichtet zu koordinieren. Qualität und Effektivität der Instrumente des Übergangsmanagements sollen gesteigert und Warteschleifen ebenso wie Brüche in der Biografie der Jugendlichen möglichst vermieden werden. Der behörden- und institutionenübergreifende Ansatz fördert die gemeinsame Verantwortung für das Übergangs-management durch Bezirk und Land. So können regionales Wissen und Besonderheiten in hamburgweite Strategien eingebunden werden.
Ziel des Vorhabens ist die Entwicklung eines Handlungskonzepts Übergangsmanagement, das in allen anderen Regionen Hamburgs anwendbar sein soll. Das Vorhaben Regionales Übergangsmanagement KorA nahm die Arbeit im Sommer 2008 auf und läuft bis 31. März 2012.
Im März 2010 wurde der „Bericht zur Bestandsaufnahme Sommer 2009" veröffentlicht.
Die Projektleitung hat Jens E. Radder
Kontakt über: Beate Müller, Projektassistenz
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